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Geschichten, Metaphern, Parabeln, Fabeln, Gleichnisse, Märchen, Anektoden
Lassen Sie sich verzaubern und inspirieren!
Hier finden Sie ein breite Auswahl inspirierender Geschichten. Lassen Sie sich verzaubern von Figuren, die alle Facetten des Mensch- Tier- oder Pflanzenseins zeigen: Ob dumm oder klug, witzig oder langweilig, blind oder scharfsichtig, vorwitzig oder schüchtern - alle vermitteln sie interessante Botschafen und bieten oft überraschende Lösungen.
Seit ewigen Zeiten schon werden Geschichten erzählt. Der Zuhörer hat die Möglichkeit, sich mit den zentralen Gestalten zu identifizieren, sie auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Lösungen für sich selbst in Erwägung zu ziehen. Wie Glaubenssätze entstehen
Wieder sass der alte Mann vor seiner Hütte - und wieder dachte er über das Leben nach. Er dachte an den Frosch, der sich sicherlich ordentlich verbrannt hatte, sich aber beherzt der Situation entzogen hatte, um weiter leben zu können. Da bemerkte der alte Mann wiederum einen Frosch am Ufer des Sees und der alte Mann nahm auch diesen Frosch mit in die Hütte.
Da er dieses Mal keinen Topf mit kochendem Wasser auf dem Ofen stehen hatte, setzte er den Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser und zündete dann den Ofen an und setzte kurze Zeit später den Topf auf das Feuer.
Zu seinem Erstaunen stellte der alte Mann fest, dass der Frosch im Topf sitzen geblieben war und auch weiter blieb. Das Wasser wurde immer wärmer, schliesslich heiss und dann kochend, doch der Frosch blieb selbst im kochenden Wasser sitzen und machte keinerlei Anstalten der bedrohlichen Situation zu entkommen. Der alte Mann freute sich über das unerwartete Abendmahl und dachte weiter über das Leben nach, während er genüsslich seine Froschsuppe schlürfte.
Eine Frage liess dem alten Mann einfach keine Ruhe: Warum war der Frosch nicht irgend wann doch aus dem immer heisser werdenden Wasser gesprungen, sondern lieber gestorben, als sich zu retten?
Der alte Mann dachte an die Menschen und er glaubte, eine gewisse Ähnlichkeit im Verhalten des Frosches und der Menschen entdeckt zu haben. Gab es nicht auch Menschen, die in ihrem Leben nichts änderten, obwohl es ihnen immer schlechter und schlechter ging oder eine Situation immer bedrohlicher wurde? Lieber starben diese Menschen, als sich durch einen beherzten Sprung heraus aus der Problemsituation zu retten.
Oder hatte der Frosch erst viel zu spät bemerkt, wie heiss das Wasser war und er hatte dann keine Kraft mehr für die rettende Veränderung gehabt und ergab sich so seinem Schicksal?
Geht es etwa vielen Menschen auch so? Und wenn die Verschlechterungen nicht schleichend, sondern schlagartig kämen, würden die Menschen dann aus dem kochenden Wasser springen? Es war einmal ein Baum
Keine Erklärung dafür hatten die Leute aus dem Dorf, wussten sie doch eines nicht: Die benachbarten Bäume waren es, die ihre Wurzeln still und heimlich zu dem großen Baum wachsen ließen. Sanft schlangen sie ihre Wurzeln um die des großen Baumes, um ihn unbemerkt und in großer Liebe zu halten. (von Thomas Kratochwil)
Der Seuchengott Einst saß ein alter, weiser Mann unter einem Baum, als der Seuchengott des Weges kam. Der Weise fragte ihn: “Wohin gehst Du?” Und der Seuchengott antwortete ihm: “Ich gehe in die Stadt und werde dort hundert Menschen töten.” Auf seiner Rückreise kam der Seuchengott wieder bei dem Weisen vorbei. Der Weise sprach zu ihm: “Du sagtest mir, dass Du hundert Menschen töten wolltest. Reisende aber haben mir berichtet, es wären zehntausend gestorben.” Der Seuchengott aber sprach: “Ich tötete nur hundert. Die anderen hat die eigene Angst umgebracht.” (Aus dem Zen-Buddhismus)
Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest? Nicht nur für Dich selbst,auch für alle Menschen, die Du liebst...????? Das Märchen von Kleinhausen Es was einmal ein kleines Dorf namens Kleinhausen. Dort lebten ein Bauer, ein Bäcker, ein Schneider und ein Schuster. Es was ein schönes kleines Dorf und alle lebten glücklich, und jeder hatte was er brauchte. Der Bauer kaufte Brot vom Bäcker, dafür kaufte der Bäcker dem Bauern das Getreide ab. Beim Schneider wurden die Kleider gekauft und er kaufte dafür Milch vom Bauern, Brot vom Bäcker und Schuhe vom Schuster. So wurde alles in Kleinhausen gekauft und getauscht und alles funktionierte. Da kam es aber, dass es im großen Nachbarort Großhausen eine große Bäckerfirma gab. Diese hatte schon alle Bäckereien dort aufgekauft. Alle Bauern in Großhausen konnten nur dem einen Bäcker ihr Getreide verkaufen, dieser gab ihnen aber nur den halben Preis für ihr Getreide, darum konnte dieser Bäcker auch billiges Brot erzeugen. Auch zahlte diese Firma ihren Arbeitern nur wenig Geld. Nun geschah es, dass der Schneider von Kleinhausen zu sich sagte: Da kann ich mir doch etwas sparen wenn ich mein Brot nicht mehr beim Bäcker in meinem Ort kaufe, sondern das billige Brot aus Großhausen". So tat er es. Auch der Schuster von Kleinhausen ging nach Großhausen um dort sein Brot zu kaufen. Der Bäcker von Kleinhausen konnte nun nur mehr einen Teil seines Brotes verkaufen, und dadurch auch dem Bauern nicht mehr so viel Getreide abkaufen. Da waren der Bäcker und der Bauer nun unglücklich und es sagte ein jeder zu sich: Ich kann es mir nicht mehr leisten meine Schuhe und meine Kleider in teuren Kleinhausen zu kaufen. Ich muss nach Großhausen und dort meine Schuhe in der billigen Schuhfabrik und meine Kleider in der billigen Kleiderfabrik kaufen. Dies taten sie auch. Dies hatte natürlich zur Folge dass auch der Schuster und der Schneider weniger Arbeit und weniger Verdienst hatten. Und so ging es und irgendwann kauften alle Menschen aus Kleinhausen die benötigten Dinge im anscheinend billigeren Großhausen. Aber dadurch konnten Sie kein Getreide, kein Brot, keine Schuhe und keine Kleider mehr in Kleinhausen verkaufen und versuchten daher, ihre Waren um einen minimalen Preis nach Großhausen verkaufen, wodurch Sie nochmals weniger verdienten. Irgendwann als Kleinhausen völlig verarmt war kam der König von Kleinhausen und sagte: So kann es nicht mehr weitergehen, wir müssen uns vor den billigen Waren aus Großhausen schützen, da wir sonst keine Arbeit mehr in Kleinhausen haben. Und so führte er einen Zoll ein. Dieser Zoll machte die nach Kleinhausen gebrachten Waren wieder teurer. Da nun das Brot aus Großhausen durch den Zoll genauso teuer war wie in Kleinhausen, kauften der Bauer, der Schneider und der Schuster wieder ihr Brot beim hiesigen Bäcker. Dieser konnte nun wieder dem Bauern das Getreide abkaufen, dem Schuster seine Schuhe und dem Schneider seine Kleider. In kurzer Zeit war in Kleinhausen wieder alles im Lot und jeder hatte alles was er brauchte. Eines Tages geschah es: Es starb der alte König von Kleinhausen und es musste ein neuer gewählt werden. Ein Königskandidat wollte die Dinge so fortführen wie der alte König, der andere versprach ihnen bessere Straßen, schönere Häuser und mehr Lohn. Der Bauer sagte: Aber glaubt ihm doch nicht, er wird seine Versprechen nicht halten können. Doch die anderen meinten: Wie kannst du den so etwas behaupten, er würde das doch niemals sagen, wenn er das nicht auch halten würde. Und sie nannten den Bauern Verschwörungstheoretiker. Seine Versprechen waren so verlockend dass die meisten in Kleinhausen den versprechenden König wählten. Nach einiger Zeit kamen die großen Unternehmen aus Großhausen zum neuen König und sprachen: Aber lieber König, seid doch nicht so kleingläubig in Kleinhausen, seid doch modern und öffnet Eure Augen für die große weite Welt, die Leute wollen doch fremde Länder bereisen, und die guten und günstigen Dinge aus anderen Orten kaufen. Diesen Zoll den ihr da habt, der ist ja nicht mehr zeitgemäß, wir müssen doch global denken. Dem König gefiel diese Idee und so wurden die Zölle wieder abgeschafft. So kam es dass die große Bäckerfirma aus Großhausen, die große Schuh- und auch die große Kleiderfabrik ihre billigen Waren in Kleinhausen anboten. Der Bauer aber warnte abermals: Wenn ihr die Waren vom billigen Großhausen kauft, haben wir bald wieder keine Arbeit mehr, so wie damals. Aber die Kleinhausener hatten schon vergessen, was vor einiger Zeit passiert war und kauften bei den großen Unternehmen aus Großhausen. Und so begann es von neuem, dass jeder die billigen Dinge aus Großhausen kaufte. Da dadurch der Bauer, der Bäcker, der Schuster und der Schneider ihre Waren nicht mehr, oder nur mehr billig verkaufen konnten, hatten sie wenig Verdienst und konnten sich bald überhaupt nichts mehr kaufen. Da nun die großen Unternehmen von Großhausen nicht mehr viel in Kleinhausen verkaufen konnten, waren Sie gezwungen nach neuen Orten für Ihre Waren zu suchen. So wurde auch bald der Zoll von Nebenhausen abgeschafft. Es dauerte aber nicht lange, war mit Nebenhausen das gleiche geschehen wie mit Kleinhausen. So gingen die Unternehmen in andere Orte und es wurde gleichzeitig der Zoll in Oberhausen, Unterhausen, Seitenhausen und Drübenhausen abgeschafft. Und überall passierte das selbe. Viele Tage vergingen, oft ging die Sonne auf und unter, und viel Wasser floss den Bächen hinunter. Doch eines Tages kam der Zeitpunkt als die Leute erkannten, dass von all den Geschäftigkeiten nur der Besitzer der großen Bäckerfirma, der Besitzer der großen Kleider- und Schuhfabrik profitierten, und alle anderen davon nur Nachteile hatten. Und so begannen viele Menschen aus verschiedenen Orten sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden, und versuchten die Leute aus anderen Orten über die Dinge aufzuklären und zu Eigenverantwortung anzuregen, anstatt nur den eigenen Vorteil zu sehen, der nur von kurzer Dauer war. Anfangs wurden diese Leute belächelt und für verrückt erklärt, auch wurden sie von manchen bekämpft. Aber eines Tages waren es so viele und es konnte sich dieser Tatsache keiner mehr erwehren, und das von den Leuten verbreitete wurde plötzlich als logisch und immer schon gewusst verstanden. Es dauerte eine Weile, aber so entstand mit der Zeit eine neue wunderbare Gesellschaft, in der sich die Menschen selbst bestimmten und sich nicht von anderen lenken ließen. Und wenn sie nicht daraus gelernt haben, dann läuft dieses Spiel auch noch heute. (Ein Märchen von Gebruder Fritz Loindl)
(Aus dem amerikanischen übersetzt von P.Lubosch)
Der Gedanke schwebte über die Erde und suchte einen Platz, um auszuruhen. Er ließ sich auf einer Blüte nieder. Doch sie schwankte nur im Winde und überschüttete ihn mit Blütenstaub. So verließ er sie.
Er fand eine Ameise. Doch sie hielt plötzlich inne. So wie sie vorher unermüdlich gesammelt und geschleppt hatte, so verfiel sie in ein endloses Grübeln, rührte sich nicht mehr und verhungerte.
Der Gedanke flog weiter und fand ein Wesen, welches auf dem Boden hockte und lustlos Dinge anstieß, aufhob und sie wieder fallen ließ. "Nimm mich auf!" sagte der Gedanke. "Als Belohnung werde ich dir die Lust schenken, die Freude und den Genuss". So zog der Gedanke in das Wesen ein und nannte es Mensch.
Der Mensch sah sich um, und alles, was er fand und tat, bereitete ihm Lust. Er freute sich an den Blumen. Er genoss den Anblick der Wolken. Er liebte es, umherzugehen und innezuhalten. Er aß mit Freude und trank das Wasser mit Lust. Doch er genoss es auch, die Blumen zu zertrampeln, das Wasser zu verschmutzen und die Tiere zu fangen und zu quälen.
Da gebot ihm der Gedanke Einhalt: "Ich werde dir den Zweifel geben, damit du bereit bist, über alles, was du tust und über alles, was du lässt, dir Rechenschaft abzulegen".
Doch bald saß der Mensch wieder auf dem Boden, zerrissen zwischen dem, was er tun wollte, und der Furcht davor, etwas zu zerstören, ängstlich bemüht, alles zu vermeiden, was er nicht ausführlich bedacht und vorhergesehen hatte.
"Das ist nicht gut", sagte der Gedanke. "Als ich dich traf, warst du lustlos und ohne Ziel. Doch jetzt weißt du, was Lust ist, und versagst sie dir aus Angst, dein Ziel zu verfehlen. So will ich dir die Hoffnung geben, die dich aus der erstarrten Umklammerung von Lust und Zweifel befreien soll"!
Und so richtete sich der Mensch wieder auf, sammelte und baute, plante und schuf sich eine Welt, von der er hoffte, dass sie ihm zur Lust gereichen werde. Er sammelte Blumensamen, säte und hoffte, sich an ihrem Duft und ihrer Schönheit zu laben, er ersann Speisen und Spiele. Doch er konnte die Zeit nicht vergessen, wo er nur Lust empfand, wo alles, was er tat, ihm Freude bereitete, wo er die Welt genoss, ungetrübt und nicht angenagt von Zweifel. Die Hoffnung schwand, dass es, so sehr er sich auch mühte, je wieder so sein würde. Der Zweifel drohte, die Hoffnung wieder zu ersticken, und der Mensch schien immer mehr in Trübsal zu versinken. Jedes Misslingen schien ihm ein Zeichen, jeder Schmerz brannte sich ihm in die Seele und jedes Scheitern ließ ihn verzweifeln. Die Hoffnung erkrankte und verwandelte sich in Sehnsucht. Da schaute ihn der Gedanke ein letztes Mal an und sagte: "Ich werde dir eine letzte Gabe schenken. Du sollst vergessen können, damit die Hoffnung nicht stirbt und die Freude ungetrübt sein kann". Und der Mensch vergaß den Gedanken.
§1 Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen. §2 Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen. §3 Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden. §4 Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt dieselben Lektionen wie sie, oder kann sie ihnen abnehmen. §5 Sie können tun, was sie wollen. Alles was sie anderen tun – kommt zu ihnen zurück. §6 Eine Lektion wird so lange wiederholt – bis sie begriffen wurde. (auch Inkarnationsübergreifend) §7 Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien – auch wenn manche das behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben keinerlei Gültigkeit) §8 Sie bekommen Spiegel um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus, wie andere Körper. Sie sind nur dazu da, ihnen etwas zu zeigen, das in ihnen ist. §9 Wenn ihr Körper zerstört wird oder aufhört zu funktionieren, bekommen sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen) §10 Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigendem Ergebnis geführt haben. §11 Was befriedigend ist – bestimmen SIE! (Verfasser unbekannt)
Eines Tages fragt ein Sohn seinen Vater: “Papa, läufst du mit mir einen Marathon?” Der Vater antwortet “Ja” und sie laufen zusammen ihren ersten Marathon. Ein anderes Mal fragt der Sohn seinen Vater wieder: “Papa, läufst du mit mir noch einen Marathon” und der Vater antwortet wieder “Ja, mein Sohn”. Eines Tages fragt der Sohn seinen Vater: “Papa, willst du einen Ironman mit mir zusammen bestreiten?” (4 km Schwimmen, 180 km Rad fahren, 42 km Laufen) und der Vater antwortet mit Ja… Gehe hierzu auf folgenden Link: http://de.youtube.com/watch?v=VJMbk9dtpdY
Himmel und Hölle?
„Wie sieht eigentlich die Hölle aus?“, will ein Mensch wissen. Da schickt Gott dem Menschen einen Traum. In dem Traum begegnet Gott dem Menschen und bietet ihm an, Himmel und Hölle sehen zu können. “Was willst du zuerst sehen?“, fragt Gott den träumenden Menschen. “Zuerst lieber die Hölle“, antwortet der Mensch, „und das Schöne dann zum Schluss!“ „Einverstanden“, nickt Gott, „ dann schau mal hier: Das ist die Hölle.“ Und der Mensch sieht einen großen Raum geschmückt wie einen Festsaal. Darin stehen Tische: reichlich und festlich gedeckt. Köstlich duftende Speisen stehen bereit. Und tausend Kerzen hüllen den ganzen Saal in ein goldenes Licht. „Das ist doch nicht die Hölle“, staunt der Mensch, „das ist doch der Himmel.“ Gott schüttelt den Kopf: „Mensch, schau genau hin.“ Da bemerkt der Mensch, dass das Besteck auf den Tischen enorm lang ist. Messer und Gabel sind fast zwei Meter lang. Doch bevor der Mensch sich darüber wundern kann, kommen Menschen in den Festsaal und stürzen sich auf die Tische. Ausgehungert wirken sie, aber auch diesmal bekommen sie nichts zu essen. Denn sie schaffen es nicht, sich mit dem überlangen Besteck etwas in den Mund zu stecken. Jeder sticht und schneidet für sich, aber keiner bekommt einen Bissen. Wütendes Geschrei und hungrige Gier erfüllen den Raum. „Das reicht mir“, sagt der Mensch, „darf ich jetzt den Himmel sehen?“ “Gerne“, antwortet Gott, „der Himmel ist gleich nebenan. Schau mal hier.“ Und der Mensch sieht einen zweiten Festsaal, der dem ersten genau gleicht. Und auch hier ist das Besteck wieder viel zu lang. “Aber“, wundert sich der Mensch, “im Himmel sieht´s ja aus wie in der Hölle!“ “Das stimmt“, sagt Gott, „aber schau genau hin.“ In diesem Augenblick kommen Menschen in den Himmel, nehmen an den Tischen Platz und fangen an, sich gegenseitig mit dem überlangen Besteck zu füttern. Und im Himmel werden alle satt.
Warum die Liebe blind ist
Eines Tages entschloss sich der Wahnsinn, seine Freunde zu einer Party einzuladen. Als sie alle beisammen waren, schlug die Lust vor, Verstecken zu spielen. "Verstecken ? Was ist das?" fragte die Unwissenheit....
"Verstecken ist ein Spiel: einer zählt bis 100, der Rest versteckt sich und wird dann gesucht." erklärte die Schlauheit.
Alle willigten ein bis auf die Furcht und die Faulheit.
Der Wahnsinn war wahnsinnig begeistert und erklärte sich bereit zu zählen. Das Durcheinander begann, denn jeder lief durch den Garten auf der Suche nach einem guten Versteck.
Die Sicherheit lief ins Nachbarhaus auf den Dachboden, man weiß ja nie. Die Sorglosigkeit wählte das Erdbeerbeet. Die Traurigkeit weinte einfach so drauf los. Die Verzweiflung auch, denn sie wusste nicht, ob es besser war sich hinter oder vor der Mauer zu verstecken.
"...98,99,100!" zählte der Wahnsinn. "Ich komme euch jetzt suchen!" Die erste, die gefunden wurde, war die Neugier, denn sie wollte wissen, wer als erster geschnappt wird und lehnte sich zu weit heraus aus ihrem Versteck. Auch die Freude wurde schnell gefunden, denn man konnte ihr Kichern nicht überhören. Mit der Zeit fand der Wahnsinn all seine Freunde und selbst die Sicherheit war wieder da.
Doch dann fragte die Skepsis: "Wo ist denn die Liebe?" Alle zuckten mit der Schulter, denn keiner hatte sie gesehen. Also gingen sie suchen. Sie schauten unter Steinen, hinterm Regenbogen und auf den Bäumen. Der Wahnsinn suchte in einem dornigen Gebüsch mit Hilfe eines Stöckchens.
Und plötzlich gab es einen Schrei! Es war die Liebe. Der Wahnsinn hatte ihr aus Versehen das Auge rausgepiekst. Er bat um Vergebung, flehte um Verzeihung und bot der Liebe an, sie für immer zu begleiten und ihre Sehkraft zu werden. Die Liebe akzeptierte diese Entschuldigung natürlich.
Seitdem ist die Liebe blind und wird vom Wahnsinn begleitet...
Angst
Ein kleines Kind freundet sich mit einer kleinen Maus an, die bald ganz zutraulich wird. Schließlich kann es Maus auf die Hand nehmen und füttern. Eines Tages nimmt es sie in der Hosentasche mit hinaus ins Freie, um zu spielen. Da taucht plötzlich eine Katze auf und das Kind erschrickt gewaltig, denn es hat gelernt: "Katzen fressen Mäuse“. Es bekommt große Angst und rennt weg. Immer schneller und immer weiter weg. Doch die Katze scheint größer und größer zu werden und das Kind rennt und rennt so schnell es nur kann, aber die Katze wird so groß wie ein Haus. Das Kind ist außer Atem und völlig verzweifelt.
Da hört es eine leise Stimme. Es sieht sich um und entdeckt die Maus, die den Kopf aus der Tasche streckt und ruft: "Halt, du musst dich umdrehen und ihr in die Augen schauen, lauf ihr entgegen und dann wird sie wieder kleiner!“
Da bleibt das Kind erst stehen, dreht sich um und sieht der Katze in die Augen und läuft dann auf sie zu. Und tatsächlich ............ die Katze wird kleiner. Sie schrumpft, bis sie wieder ihre normale Größe hat und streicht dem Kind schnurrend um die Beine.
Arm oder reich?
Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.
Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?" "Sehr interessant!" antwortete der Sohn.
"Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?" "Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."
"Was hast du also gelernt?" fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont."
Der Vater war sprachlos.
Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind." (Sir Harry von Pansen)
Elf Leute am Seil
Elf Leute hingen an einem Seil von einem Hubschrauber. Es waren zehn Männer und eine Frau. Da das Seil nicht stark genug war, um alle zu halten, beschlossen sie, dass einer loslassen musste, weil sie sonst alle abstürzen würden. Sie konnten sich nicht entscheiden, wer das sein sollte, bis schließlich die Frau eine sehr berührende Rede hielt und sagte, sie würde freiwillig loslassen, weil Frauen es gewohnt seien, alles für ihre Kinder und ihren Mann aufzugeben, Männern alles zu schenken und nichts dafür zurückzubekommen. Als sie fertig war, begannen alle Männer zu klatschen......... (Verfasser unbekannt)
Der Suchende
Es war einmal ein Suchender.
Er suchte nach einer Lösung für sein Problem, konnte sie aber nicht finden. Er suchte immer heftiger, immer verbissener, immer schneller und fand sie doch nirgends.
Die Lösung ihrerseits war inzwischen schon ganz außer Atem. Es gelang ihr einfach nicht, den Suchenden einzuholen, bei dem Tempo, mit dem er hin- und herraste, ohne auch nur einmal zu verschnaufen oder sich umzusehen.
Eines Tages brach der Suchende mutlos zusammen, setzte sich auf einen Stein, legte den Kopf in die Hände und wollte sich eine Weile ausruhen.
Die Lösung, die schon gar nicht mehr daran geglaubt hatte, dass der Suchende einmal anhalten würde, stolperte mit voller Wucht über ihn! Und er fing auf, was da so plötzlich über ihn hereinbrach und entdeckte erstaunt, dass er seine Lösung in Händen hielt. (Verfasser unbekannt)
Das Problem der anderen
Es stand einmal in einem Dorf ein uralter, starker Baum. Eines Tages wurden alle Dorfbewohner eingeladen, ihre Sorgen, Probleme und Nöte gut verpackt an diesen Baum zu hängen. Die Bedingung war allerdings, dafür ein anderes Paket mitzunehmen. Zu Hause wurden die fremden Pakete geöffnet. Doch es machte sich Bestürzung breit, denn die Sorgen und Probleme der anderen schienen deutlich größer als die eigenen! Und so liefen alle wieder zurück zu dem alten Baum und nahmen statt der fremden schnell wieder die eigenen Pakete an sich und gingen zufrieden nach Hause. (eine Geschichte aus Indien)
Der Bettler und der Minister
Es war einmal ein Minister in einem indischen Königreich.
Jeden Tag ritt er reich geschmückt auf einem edlen Pferd zum Palast und wieder zurück. Er selbst war prächtig gekleidet und mit Diamanten und Juwelen herausgeputzt.
Ein alter Bettler stand jeden Tag am Straßenrand und sah den Minister vorbeikommen.
Nachdem er Jahr für Jahr den Minister nur angeschaut hatte, sprach er eines Tages zu ihm: "Ich danke dir sehr."
Der Minister hielt inne und fragte: Warum dankst du mir denn?"
Der alte Mann sprach: "Weil du mich so reich beschenkt hast mit deinen Juwelen."
Der Minister zuckte zusammen aus Angst, er hätte vielleicht einige Juwelen verloren, die der Bettler dann aufgelesen hatte. Und er fragte: "Habe ich dir denn welche von meinen Juwelen gegeben?"
"Nein", antwortete der Bettler, "aber jeden Morgen und jeden Abend sehe ich dich so wundervoll geschmückt mit all diesen Juwelen. Und das hat mir immer große Freude gemacht." (Nach Bhagavatam von Sukadev Bretz, leicht geändert) gefunden auf: www.zeit-zu-leben.de
Spuren am Weg
Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken. Er ließ sie zu sich kommen und sagte: "Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen hinterlasst."
Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.
Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden, Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben, um seinen Weg zu kennzeichnen.
Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete, er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.
Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich: "Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts."
Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück.
Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen seine letzte und beschwerliche Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen.
Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen. Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher, die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte, waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.
Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wieder sahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.
Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen: "Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen. Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind verblichen. Du, mein jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Diese bleiben und leben weiter."
Die Geschichte des Conte
Dieser Graf wurde sehr sehr alt, weil er ein Lebensgenießer par excellence war. Er verließ niemals das Haus, ohne eine Hand voll Bohnen einzustecken. Er tat dies, um die schönen Momente des Tages bewusst wahrzunehmen und sie besser zählen zu können. Für jede positive Kleinigkeit, die er tagsüber erlebte – zum Beispiel: einen fröhlichen Plausch auf der Straße, das Lachen einer Frau, ein Glas guten Weines – für alles, was die Sinne erfreut, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackettasche wandern. Abends saß er zu Hause und zählte die Bohnen aus der linken Tasche. Er zelebrierte diese Minuten. So führte er sich vor Augen, wie viel Schönes ihm an diesem Tag widerfahren war und freute sich. Sogar wenn er bloß eine Bohne zählte, war der Tag gelungen – es hatte sich zu leben gelohnt! (Quelle unbekannt)
Was Du weggibst, kommt zu Dir zurück
Sein Name war Fleming, er war ein armer schottischer Bauer. Eines Tages, während er seinem kümmerlichen Lebensunterhalt für seine Familie nachging, hörte er einen Hilfeschrei aus einem nahe gelegenen Moor. Er ließ seine Werkzeuge fallen und rannte zum Moor.
Dort sah er, bis zur Hüfte im schwarzen Schlamm, einen verschreckten Jungen, der sich schreiend und kämpfend zu befreien suchte. Bauer Fleming rettete den Jungen vor einem möglicherweise langsamen und schrecklichen Tod.
Am nächsten Tag näherte sich eine luxuriöse Kutsche dem Grundstück des Schotten. Ein elegant gekleideter Edelmann trat heraus und stellte sich dem Bauern als der Vater des Jungen vor, den Fleming gerettet hatte. „Ich möchte Sie dafür entschädigen“, sagte der noble Herr. „Sie haben das Leben meines Sohnes gerettet“.
„Nein, ich kann keine Zahlung akzeptieren für das, was ich getan habe“, antwortete der schottische Bauer, das Angebot mit den Händen abwehrend. In diesem Moment trat der Sohn des Bauern aus der Türe der Familien-Hütte.
„Ist das Ihr Sohn?“ fragte der Edelmann. „Ja,“ antwortete der Bauer stolz. „Ich schlage Ihnen etwas vor. Lassen Sie mich ihm eine gute Ausbildung geben. Wenn der Junge seinem Vater nachschlägt, wird er zu einem Mann heranwachsen, auf den Sie stolz sein können.“ Und so geschah es.
Nach einiger Zeit legte Bauer Flemings Sohn die Prüfung an der medizinischen Schule des St.Mary’s Spital in London ab und wurde später in der ganzen Welt bekannt als der beachtete Sir Alexander Fleming, der Entdecker des Penizillins.
Jahre später erkrankte der Sohn des noblen Herrn an Lungenentzündung. Was rettete ihn? Penizillin. Der Name des Edelmannes? Lord Randolph Churchill. Sein Sohn war Sir Winston Churchill. (gefunden auf: www.geistigenahrung.org)
Glück und Unglück
Ein Bauer lebte mit seinem Sohn in einem abgeschiedenen Dorf. Seine Kräfte ließen nach, und er galt als ein armer Mann und hatte nicht viel zu beißen. Sein Sohn war seine einzige Hilfe Tag und Nacht, und auf ihn konnte er sich verlassen. Eines Tages ging er in den Wald, um Beeren zu sammeln, und als er zurückkehrte, brachte er ein Wildpferd mit, welches er eingefangen hatte. "Oh, welch ein Glück", riefen seine Nachbarn aus. Nun kann er das Pferd zähmen und vor den Pflug spannen, Getreide anbauen, und er wird Brot die Fülle haben. Der Bauer aber schüttelte den Kopf: "Ob das ein Glück ist, weisß ich nicht. Die Zeit wird es herausbringen." Am nächsten Tag sprach der Sohn: "Vater, ich bin stark und kräftig, lass mich das Pferd einreiten, damit es uns zu guten Diensten sein kann." Der Sohn stieg in die Koppel und schwang sich auf das Pferd. Doch dieses bäumte sich auf und warf ihn ab und rannte fort. Der Sohn schrie laut auf. Er hatte sich beim Fall ein Bein gebrochen. "Oh, welch ein Unglück", riefen seine Nachbarn aus. Nun hat der Bauer sein Pferd verloren, und sein Sohn muss im Hause liegen, bis er wieder gesund ist. Der Bauer aber schüttelte wiederum den Kopf: "Ob das ein Unglück ist, weiß ich nicht. Die Zeit wird es herausbringen." Am nächsten Tag kamen Soldaten des Grafen ins abgeschiedene Dorf, und der Ausrufer verkündete: "Der Graf führt Krieg gegen den König, und er hat bestimmt, dass alle rüstigen Männer eingezogen werden, um gegen den König mit seiner Übermacht zu Felde zu ziehen..." "Oh, welch ein Glück", dachte der Bauer, schloss seinen Sohn fest in die Arme, sie lobten Gott und dankten ihm und sie weinten vor Freude die ganze Nacht. (Quelle unbekannt)
Das gesündeste Wort der Welt
JA! Sie sollten sich JA! herausnehmen und auf Ihren Schreibtisch stellen oder in Ihrer Brieftasche bei sich tragen, damit sich JA! einprägen kann.
JA! funktioniert so: Denken Sie JA!, wenn Sie etwas Unangenehmes tun müssen. Denn mit Nein bleibt es ständig unerledigt!
Denken Sie JA!, wenn Sie Ärger im Büro haben. Nein macht Sie nur noch ärgerlicher und löst kein Problem! (Außer Sie wollen sich selber leid tun.)
Sagen Sie JA!: Zur Fünf Ihres Kindes. Zur verpassten Eisenbahn. Zum Beinbruch im Urlaub. Denn mit "Nein" und mit "Um-Himmels-Willen" können Sie nichts, aber auch gar nichts retten oder wieder ganz machen.
JA! ist und bleibt die beste Medizin! (Besser als flüssige oder gepulverte.) JA! hilft dauerhaft. Denn JA! macht den Kreislauf heiter, das Herz fröhlicher, die Sorgen kleiner und das Leben länger und wärmer.
JA! sollten Sie sagen und tun, aber es ist schwer zu erlernen. Wenn Sie es richtig können, sagen Sie es dann bitte weiter: JA? (Autor: unbekannt)
84.000 Sekunden
Stelle Dir vor, Du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen: JedenMorgen stellt Dir die Bank 86.400,00 EUR auf Deinem Bankkonto zurVerfügung.....
Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.
Die erste Regel ist: Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen. Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, Du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, eröffnet Dir die Bank ein neues Konto mit neuen 86.400,00 EUR für den kommenden Tag.
Zweite Regel: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen und Du bekommst kein neues Konto mehr.
Was würdest Du tun?? Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest? Nicht nur für Dich selbst,auch für alle Menschen, die Du liebst...????? ... Vielleicht sogar für Menschen, die Du nicht kennst, da Du das nie alles nur für Dich alleine ausgeben könntest... Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen, oder?
Eigentlich ist dieses Spiel die Realität Jeder von uns hat so eine "magische Bank"... Wir sehen es nur nicht..... Die magische Bank ist die Zeit...
Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt, und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben...
Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank Kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung...
Was machst Du also mit Deinen täglichen 86.400 Sekunden? Sind sie nicht viel mehr Wert als die gleiche Menge in Euro? Also fang an, Dein Leben jetzt zu leben!!!
Angst
Es kam ein Patient zum Arzt und klagte: "Angst beherrscht mein Leben. Sie hat mir alle Freude genommen." Der Arzt erzählte dem Patienten darauf eine kleine Geschichte:
"Hier in meiner Praxis lebt eine Maus, die an meinen Büchern knabbert. Mache ich zuviel Aufhebens von der Maus, wird sie sich vor mir verstecken und ich werde nichts anderes mehr tun, als sie zu jagen. Stattdessen habe ich meine wertvollsten Bücher an einen sicheren Platz gestellt und ich erlaube ihr, an den anderen zu knabbern. Auf diese Weise bleibt sie eine einfache, kleine Maus und wird nicht zu einem Monster.
Mein Rat lautet also: Richten Sie Ihre Angst auf einige wenige Dinge, dann bleibt Ihnen Mut für das, was wichtig ist." (von Khalil Gibran aus "Der Wanderer")
Aufmerksamkeit
Eines Tages kam ein junger Mann zu einem Weisen und sprach: "Lehre mich einige Grundregeln der Weisheit". Der Weise lächelte, ergriff Papier und Pinsel und schrieb mit großen Buchstaben: 'Aufmerksamkeit'.
"Ist das alles?", rief der junge Mann ganz erstaunt. "Wollt Ihr nicht noch etwas hinzufügen?" Der Weise nahm abermals das Papier zu Hand und schrieb nun zweimal hintereinander 'Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit'. "Nun", knurrte der Mann sichtlich verärgert, "ich kann wirklich nicht viel Geistreiches in dem finden, was Ihr geschrieben habt". Daraufhin schrieb der Weise dreimal hintereinander 'Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit'.
Wütend verlangte nun der Mann zu wissen: "Was bedeutet dieses verflixte Wort 'Aufmerksamkeit' überhaupt?" Da lächelte der Weise und antwortete ganz sanft: "Aufmerksamkeit bedeutet Aufmerksamkeit".
Bereit zu Neuem
"Es war einmal ein junger Student, der sehr gescheit war. Doch sein Wissen reichte ihm nicht. Er wollte immer mehr und noch mehr wissen. Eines Tages, da hörte er von einem alten Weisen, der weit oben auf dem Berg wohne und der das große, geheime Wissen besitze. So machte sich der Student eines Tages auf den Weg zum alten weisen Mann.
Oben auf dem Berg kam er zu einer alten, windschiefen Hütte. Er klopfte an und ein kleiner alter Mann mit sanften und freundlich blitzenden Augen öffnete ihm. Der Student verbeugte sich vor dem Alten, grüßte ihn und trug sein Anliegen vor.
Der alte Weise lud ihn freundlich zu sich ein, bot ihm Platz an und fragte ihn: 'Möchtet Ihr Tee trinken?' Zunächst war der Student etwas erstaunt, doch nach einigen Sekunden bejahte er die Frage. Der Alte trippelte zum Ofen, nahm die Teekanne, ergriff eine Tasse, reichte sie dem Studenten und goss Tee ein. Er goss und goss und goss ... bis die Tasse voll war.
Der Alte jedoch goss weiter, und goss ... bis der heiße Tee über den Rand hinunter dem Student auf die Kleidung tropfte. Entrüstet und voller Schmerz rief der Student aus: 'Halt, so haltet doch ein, seht Ihr denn nicht, dass die Tasse bereits voll ist?'
'Oh', sprach der Alte, 'das tut mir leid, aber seht Ihr, so wie die Tasse seid auch Ihr. Ihr müsst Euch erst mal leer machen, bevor Ihr wieder Neues aufnehmen könnt!'"
Beseelt im Strassenverkehr !
Letztens ging ich an einem Buchladen mit religiösen Büchern vorbei, als ich einen „Hupe, wenn Du Jesus liebst“ Stossstangen-Aufkleber sah. Ich war gut aufgelegt und weil ich gerade von einer gelungenen Kirchenchoraufführung kam, kaufte ich mir den Sticker und klebte ihn auf meinen Wagen.
Man, bin ich froh, dass ich das gemacht habe! Die nachfolgende Begebenheit gehört zum Erhebendsten was mir je widerfahren ist:
Ich musste an einer roten Ampel stehen bleiben und während ich gerade über den Herrn und seine Güte sinnierte wurde die Ampel grün, ohne dass ich es bemerkte. Da war es gut, dass auch jemand anderes Jesus liebte, denn hätte der nicht gehupt, wäre mir das wohl nie aufgefallen. Mir fiel auf, dass VIELE Menschen Jesus lieben!
Während ich da so stand, fing der Typ hinter mir wie wild zu hupen an, und er lehnte sich aus dem Fenster seines Wagens und schrie „Bei Gott, vorwärts, vorwärts!“ Wie überschwänglich dieser Mann Jesus liebte.
Alle fingen zu hupen an und ich lehnte mich ebenso aus dem Fenster und winkte und lächelte diesen vielen Gläubigen zu. Ich hupte sogar mehrmals um an ihrer Liebe teilzuhaben.
Ich sah einen anderen Mann, der mir mit dem ausgestreckten Mittelfinger zuwinkte. Ich fragte meinen Enkel auf dem Rücksitz, was das denn zu bedeuten hätte und er meinte, es wäre wahrscheinlich ein hawaiianischer Glücksgruß oder so.
Nun, ich habe noch nie jemanden aus Hawaii getroffen also gab ich den Gruß zurück. Mein Enkel brach in Gelächter aus, offensichtlich genoss auch er diese tiefe religiöse Erfahrung.
Einige Leute waren so gefangen in der Freude des Augenblicks, dass sie aus dem Wagen stiegen und zu mir kamen. Ich wette, die wollten wissen, welche Kirche ich besuchte, oder sie wollten einfach nur mit mir beten, aber da bemerkte ich die grüne Ampel.
Ich winkte also noch einmal lächelnd meinen Brüdern und Schwestern zu und fuhr weiter. Mir fiel noch auf dass ich der einzige Wagen war der es über die Kreuzung schaffte, bevor es wieder rot wurde.
Ich war ein wenig traurig dass ich diese Leute nach all der Gottesliebe die wir miteinander genossen hatten verlassen musste, also wurde ich langsamer, lehnte mich noch einmal aus dem Wagen und winkte ihnen ein letztes Mal den hawaiianischen Glücksgruß zu, während ich davon fuhr.
Lobe den Herrn für solch wunderbare Menschen! Alles im Leben ist eine Sache der Betrachtung! (von Sabine Chatelet)
Das perfekte Herz
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe.
Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, Dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken, genau gesagt, an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.
Die Leute starrten ihn an: wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen. "Ja", sagte der alte Mann, "Deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit Dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.
Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde....und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen.
Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.
Narben auf dem Körper bedeuten, dass man gelebt hat.... Narben auf der Seele bedeuten, dass man geliebt hat....
Du bist mein Leben
Eines Tages wirst du mich fragen, was mir wichtiger ist, DU oder mein LEBEN? Ich werde sagen "MEIN LEBEN" DU wirst gehen, ohne zu wissen, dass DU mein LEBEN bist
Der Baumwollfaden
"Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass es nicht ausreicht, so, wie er war: ,,Für ein Schiffstau bin ich viel zu dünn", sagte er sich, ,,und für einen Pullover zu kurz. An andere anzuknüpfen, habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich viel zu blass und farblos. Ja, wenn ich ein Goldfaden wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid. Aber so? Es reicht hinten und vorne nicht. Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich - und ich selber am wenigsten."
So sprach der kleine Baumwollfaden und fühlte sich traurig und niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.
Da klopfte ein Klümpchen Wachs an seine Tür und sagte: ,,Lass dich doch nicht so hängen. Ich hab da eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Für eine Weihnachtskerze bist du zwar als Docht zu kurz und ich habe dafür nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über Dunkelheit zu jammern!" Da war der kleine Baumwollfaden ganz glücklich, tat sich mit dem Klümpchen Wachs zusammen und sagte: ,,Nun hat mein Dasein doch einen Sinn!"
Der Tag kommt vorbei
Nein, nein - jetzt bloss nicht erschrecken - ich bin's doch bloss, Dein heutiger Tag. Nun, war eh in der Gegend und dachte mir, dass ich mal kurz durch den Bildschirm bei Dir hineinschaue. Gut siehst Du aus - na ja, ich will mal ehrlich sein ... ein bisschen verschlafen noch. Aber doch ... gut siehst Du aus heute!!!!
Nun lächle doch mal und mach nicht so ein Gesicht!!! Passiert Dir ja schliesslich nicht jeden Tag, dass der Tag vorbeikommt, um Dir guten Tag zu sagen ... oder??? Sooo, jetzt ist schon besser - siehst viel sympathischer aus, wenn Du lächelst, ehrlich! Schliesslich lache ich zurück wenn man mich anlächelt ... so ist dies nun mal mit uns Tagen ... Na, gefall ich Dir???? Ok, ok ich bin noch jung, noch Morgen, aber warts nur ab, heute werd ich wunderschön, prächtig und unterhaltsam ... das heisst, ... nur wenn Du mitmachst; und wenn ich dann erst mal Abend werde ... ich kann Dir sagen, begeistert wirst Du sein, ja begeistert!!!!
Lob mich doch ein bisschen und sag jetzt bloss nicht, man soll dies nicht vor dem Abend tun ... sei mal nicht so misstrauisch ... wäre ich denn sonst persönlich bei Dir aufgetaucht???? Beug Dich lieber ein bisschen vor und sag: Guten Tag lieber Tag, schön, dass Du heut so schön bist ... und dann flüstre mir Deinen heutigen Wunsch zu... vielleicht werde ich ihn Dir erfüllen .............
Schließlich bin ich ein guter Tag! <h1> </h1>
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